Gleich zweimal führte die „Erlebnisreise in die heimische Natur“ des Heimatvereins im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Horstmar jeweils etwa 20 Kinder zunächst zu den drei Teichen –leider waren sie auch in diesem Jahr wieder völlig ausgetrocknet. Daher konnten sie zum einen nach Insekten und sonstigen Kleinlebewesen Ausschau halten, wobei sie vor allem Bienen fanden, aber auch Hummeln und Blattwanzen, sogar eine Hornisse und unter einem Stein im letzten Schlamm noch einen Molch. Und zum anderen erfuhren sie so manche Eigenart von Pflanzen bzw. deren Früchten. Warum Kletten am Fell hängen bleiben, Wiesenbärenklau so viele Samen „produzieren“, Distelsamen leicht vom Wind weggeweht werden, Winden und Wicken sich auf verschiedene Weise zum Licht ranken, aber auch was man Leckeres aus Holunder- oder Heckenrosenfrüchten wie herstellen kann und vieles mehr.

Zwischendurch wurde eine Trinkpause eingelegt, bei der Reinhilde Elfers die Kinder mit Süßem verwöhnt – Danke Reinhilde! Schließlich zogen alle zu Winfried Hemsings großem Nutzgarten zu den Hühnern dort, den Bienen, viel Platz zum Toben und auch noch weitere Naturinformationen mit Vogelfotos oder über Früchten an Sträuchern und als Besonderheit verschieden gefärbte Kartoffelsorten. Mit Begeisterung waren die Kinder dabei!

Zwischenzeitlich war der Grill angeheizt und bald die Bratwürste zum Sattessen fertig.

So erlebten die Kinder einen interessanten, informativen Spätnachmittag, hatten viel Spaß und bekamen zum Schluss als Erinnerung noch eine Urkunde. Organisiert hatten diese Aktion wieder Winfried Hemsing und Agnes Eppenhoff und betreut wurden sie zudem von Hermann Eppenhoff, Astrid, Bianca und Carsten Hemsing, Anton und Inga Janßen, Paul Jungfermann, Sarah Kasprowiak, Reinhard Miltner und Guido Terbrüggen, wobei die meisten an beiden Tagen dabei waren. Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein dankte der 2. Vorsitzende Paul Jungfermann allen ganz herzlich für das Engagement.

 

Die Bilder zeigen Kinder bei den verschiedensten „Aktivitäten“.

Bilder und Text: Janßen, Horstmar